Reviews

Grand Feast For Vulture

Label: Candlelight Records (2009)

Mit ihrem vierten Album stehen die Herren vor den Türen um uns wieder eine gehörige Portion Thrash zu verabreichen. Es darf eine weitere Entwicklungsstufe vermeldet werden, im Vergleich zum Vorgängeralbum. Man präsentiert sich im Jahre 2009 nach wie vor so hart, melodisch als auch episch. Jedoch sind die Herren schneller und brutaler als zuvor. Dazu kommt noch eine gehörige Nostalgieprise, in dem man streckenweise den guten 80-iger Jahre Flair des Thrash nun noch deutlicher vernehmen darf. Man nehme nur mal den Opener ‚Castle Of Skulls’ als Messlatte.

Die Vocals sind erfrischend und auch up-to-date durch die Kombination von Screams und Growls. Die zweiseitige Gesangslinie findet sich u.a. bei 'Nothing But Contempt'.

Hervorgehoben wissen möchte ich aber besonders die Songs 'Horsehead Nebula' und 'One Step Closer To The Grave'. Der erstgenannte Song ist ein wunderschönes Instrumental, mit sehr viel Abwechslung und Spannung innerhalb des Klangkonstruktes, superb! Diese Songs zeugen erst einmal durch ihre Länge von je über 10 Minuten von ihrer Sonderstellung. Bestärkt wird dieser Eindruck noch wenn man sich diese auch angehört hat. Da präsentieren die Herren wirklich ihr ganzes schöpferisches Können, durch die Kombination von Thrash, Death und NWoBHM, dazu noch eine gewisse Prise Doom. Satte Gitarren Sounds mit geilen und eingängigen Riffs, sowie variables Drumming. Nicht nur technisch ein sehr anspruchsvolles Album.

Mein Tipp: Hört rein, eine erfrischende Abwechslung im Meer des Thrashsegments!

Car Sten