Reviews

Storm The Walls

Label: Massacre Records (2007)

"Storm The Walls" ist das erste Langeisen dieser dänischen Formation, auf dem die Truppe recht humorlos an die Sache rangeht. Geboten wird hier größtenteils standardmäßiger Deathmetal, der durch thrashige Parts angereichert wird und sich von Szenegrößen wie The Haunted und Pantera bedient. Technisch spielt die Band hierbei einen sauberen Stiefel runter. Der einzige Gitarrist Rasmus Vinding verwöhnt den Hörer mit starken Grooveattacken und heizt die Songs ein ums andere Mal mit seinen starken Riffattacken ordentlich an. Erfreulicherweise ist die Platte sehr basslastig produziert, was dem Mann am 4-Saiter Thue Moller sehr entgegenkommt; die Bassläufe prägen das Gesicht der Platte und bilden zusammen mit Drummer Tobias Host das starke Rhythmusgerüst der 12 Songs. Frontmann Johnny Haven ist der typische Death Metal Shouter, der zwischen bekannten Crowls und Screams zwar nicht viel Innovatives bietet, dafür aber sauber singt und innerhalb seiner Möglichkeiten das Optimale rausholt. Der Großteil der Stücke besteht aus groovenden  Midtempotracks, die für alle Headbanger die richtige Medizin zum warmbangen darstellen.

"Storm The Walls" bietet zwar kaum Abwechslung, ist aber ein solides Album, mit dem alle Freunde der aggressiven Marschrichtung ihren Spaß haben dürften. Für ein Debüt aller Ehren wert.

Oliver Bender 






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