Reviews

Book Of The Dead

Label: Metal Heaven (2007)

Erst vor einem Jahr bescherten uns Bloodbound mit "Nosferatu" ihre Debütscheibe, die mit ihrem erfrischenden Songmaterial einen wirklich gelungenen Einstand feierte. Ein Jahr später kehrt der Leibhaftige in Gestalt des neuen Albums "Book Of The Dead" zurück, mit dem die Band zumindest optisch ihrem Stil treu bleibt. Urban Breed (ehemals Tad Morose) hat die Band leider verlassen, dafür wurde der nicht minder bekannte Michael Bormann (Jaded Heart) mit ins Boot geholt.

Den Wechsel am Mikro haben die Schweden gut kompensiert, vor allem weil Bormanns Stimme ähnlich der seines Vorgängers klingt und somit den typischen Bloodbound Sound weiterhin pflegt. Ansonsten gibt es nichts Neues zu vermelden. Die Band rockt weiterhin in bekannter Heavy Metal Manier durch das Album, dessen Sound sehr gradlinig, fast schon old-school mäßig rüberkommt. Gleich der Opener 'Sign Of The Devil' stellt durch seinen herausragenden Chorus das erste Highlight der Platte dar. Die mehrstimmigen Passagen des Openers lassen auch die Vorzüge des Titelsongs 'Book Of The Dead' schnell zur Geltung kommen, der eine ähnlich treibende Wirkung entfacht. Dazwischen gibt es extrem melodisch angehauchte Stücke wie 'The Tempter' oder auch 'Lord Of Battle' zu hören, die insbesondere durch ihren Gute-Laune-Refrain auffallen. 'Bless The Unholy' ist neben 'Into Eternity' mit der beste Uptemposong der Platte, der in herrlicher Nocturnal Rites Manier den Spaßfaktor nach oben treibt.

Kritisch anzumerken bleibt lediglich, dass sich auch auf diesem Album wie beim vorherigen Release auch, einige Nummern tummeln, die über das Prädikat "Durchschnitt" nicht hinauskommen. Hierbei sind vor allem Songs wie 'Black Shadows', die Ballade 'Black Heart' oder auch 'Seven Angels' zu nennen, die ohne groß aufzufallen vor sich hin plätschern. Festzuhalten bleibt aber auch, dass dies bei 11 Songs zu verkraften ist und die positiven Aspekte eindeutig überwiegen.

"Book Of The Dead" macht genau dort weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Bloodbound präsentieren sich auch auf diesem Album sehr spielfreudig und haben einige Highlights mit an Bord. Sollte man sich merken.

Oliver Bender






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