Reviews

What Demons Do To Saints

Label: Victory Records (2007)

Ja, hier haben wir ein paar Herren am Start, die aus keiner bisher bekannten Metal-Metropole der USA kommen, Bay-Side-Area, kein New York - nein, Cincinnati. Schauen wir mal, was die Herren zu bieten haben...

Die Herren bedienen sich alt bekannter Metalgötter wie Hyprocrisy oder Carcass und ebenso brilliant legen die Herren los mit 'Goodfellas', dieser Titel erinnert an eine Mafia-Sage aus dem Filmgenre, aber hier geht es um die eigenen Träume und wie man gefälligst sich seinen Träumen gegenüber zu verhalten hat. Intoniert wird dies mit zwei Vokalisten, unglaublich harten Gitarrenriffs und einer mir kaum bekannten harten und wunderbar heraus gemischten Bassline. Dieser Song zeichnet sich nicht durch seine Schnelligkeit, sondern durch seine mitgelieferte Doomigkeit, á la Death Metal, aus!

'A Grave Mistake' ist ein Wanderer zwischen den Welten, von Thrash zu Death von verzerrten Vocals zu cleanen Vocals. Aber diese Kombinationen der Cincinnati-Men sind das Außergewöhnliche dieser Band, die sie definieren, von der Masse von anderen Death-Combos unterscheidet. Harte Riffs, Blastigkeit, ultra hoher oder tiefer Gesang kennt man schon seit Jahrzehntren und lockt keine Katze hinter dem Ofen vor, aber diese Kombination von traditionellem Gehabe und Aktualität, sowohl der Gesangsparts als auch der Sechssaiter-Fraktion und des innovativen Schlagzeugspiels - das sind Attribute um sich innerhalb des Metalsegments zu platzieren. Weitere Anspieltipps könnten sein: 'Our Last Road' oder auch 'Falling In Love With Cold Hands'. Das ganze Album ist geil.

Eine Besonderheit noch zum Schluss, die Herren haben einen Keytaristen dabei, das klingt geil!

Mein Tipp: Reinhören und infizieren lassen!

Car Sten






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