Reviews

Mongo Musicale

Label: Dental Records (2007)

Bei Birdflesh handelt es ich um eine Kombo die schon seit 14 Jahren im Geschäft ist, jedoch "Mongo Musicale" lediglich ihr drittes Album ist. Bezeichnend sind die 25 Songs die einem entgegen fliegen beim ersten Einlegen der CD in den Player. Gleich der erste Song, genannt 'Mongo Musicale' erinnert frappierend an einen Slayer-Song. Was dem Grind zu Eigen ist, ist nun mal die Schnelligkeit, die Brutalität und die Intensität. All das trifft auch auf Birdflesh zu, wobei sie eine sehr hohe Portion an Humor versprühen, allein schon das Bandphoto bei dem die Herren mit Clownsmasken und Grimassen abgelichtet sind lässt darauf schließen. Wenn man nun noch die Platte anhört oder noch früher die Setlist durchschaut ist einem alles klar...

Musikalisch gesehen harte Gitarrenriffs, ultra schnell, ein wummerndes Schlagzeug dazu noch die Vocals. Wobei die Vocals auch wieder etwas Besonderes sind: die Herren haben drei verschiedene Vocalisten auf der Platte, richtig gelesen 3(!) Sänger. Birdflesh könnte man mit Rotten Sound vergleichen oder auch Excrematory Grindfuckers oder auch mit den Nothing-Core Jungs von AOK.

Nun zu den Lauschproben: Der Opener, genannt 'Mongo Musicale', ist mein persönlicher Favorit (schreibt mir doch bitte welchen Song ihr glaubt erkannt zu haben ;-)) oder auch 'Bass Of Thunder', 'Colombian Tie' und so weiter. Ach ja, hört euch auch mal den Song 'Nightgrinder' an, vielleicht erinnert euch ja dieser Song an etwas...

Wer Grindcore mag und dazu noch Spaß versteht ist mit dem Album von Achmed Abdulex (g, v), Smattro Ansjovis (d, v) und Barbro Havohej (b, v) bestens bedient! Mein Tipp: Geiles Album, super geeignet um einem deprimierenden Tag mit einem lächeln zu beenden! Supreme Swedish Grindcore!

Carsten Rothe 






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