Reviews

Good Mornung Beautiful

Label: Bellaphon (2002)

Mit charmanten, an die 60s gemahnenden, einschmeichelnden Klängen vermag mich ‚Dedication’, der erste Track der Debüt CD der Band mit dem eigentümlichen Namen in sphärische Bereiche zu entführen. Die erste e-Gitarre der Platte trifft mich mit ‚Supernatural’. Schon jetzt möchte ich ein erstes Fazit wagen: Die Kerls klingen wie Kula Shaker minus Indien. Hypnose steht auch hier an oberster Stelle der Prioritätenliste der Musiker. Alles klingt, bei aller kompositorischer Eigenständigkeit, durchaus vertraut. Auch die im Presseinfo erwähnten Dissonanzen erreichen mein Ohr nicht auf unangenehme Weise (das schreibt immerhin jemand, in dessen CD-Player sich seit Monaten die King Crimson Live CD von Detroit 1971 auf Heavy Rotation befindet...). Auch musikalisch steht die Platte in besten Hippie-Traditionen, so dass ich mir schon zu gut vorstellen kann, nach welchen gartenbaulichen Abfallprodukten (Bereich: Viehfutter) die Konzerte von By Divine Right wohl riechen mögen. Ist nix für Schwermetaller oder Knochenlutscher, bietet jedoch gute Möglichkeiten für Leute, denen die Gallagher-Brüder nur noch auf den Sack gehen!

Frank Scheuermann






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