Reviews

The Science Of Things

Label: Steamhammer (1998)

Es heißt immer mit dem Tod von Kurt Cobain wäre auch der Grunge gestorben, doch dies wiederlegen Gavin Rossdale (Sänger und Gitarrist), David Parson (Bassist), Robin Goodridge (Drummer) und Nigel Pulsford (Gitarrist) - denn sie sind ein Teil der Maschinerie die den Grunge am Leben erhalten. Bush sind die zur Zeit wohl erfolgreichste Grunge-Band. Gegründet wurde die Band 1992 in London, also 2 Jahre vor der Auflösung von Nirvana und zum Höhepunkt der Grunge-Ära ever. Mit ihrem 3. Album behalten sie ihren gewohnten Kurs bei und erzielen damit auch den verdienten Erfolg – 15 Millionen verkaufte Einheiten! ‚Warm Machine’ und ‘The Chemical Between Us’ sowie ,Letting The Cables Sleep’ sind die 3 Singleauskopplungen aus „The Science Of Things”. ,The Chemical Between Us’ ist meiner Meinung nach eins der schönsten Liebeslieder überhaupt und zusammen mit ‚English Fire’ der erste Gehversuch auf grungefremden Terrain. Nun schein es mit dem Experimentieren aber auch schon vorbei zu sein – schade! Mit ‚40 Miles From The Sun’, ‚Jesus Online’ und ‚Mind Changer’ beweist Gavin mal wieder sein Talent für emotionales. Jedoch haben Bush auch eine andere Seite, schließlich ist Grunge nicht nur Resignation und Verzweiflung, sondern auch Aggression und Wut und das spiegeln ‚Space Travel’, ‚The Disease Of The Dancing Cats’ und ‚The Prize Fighter’ wieder. Zu guter Letzt muss man noch mal sagen, dass sich das 3. Album nicht sehr von seinen Vorgängern unterscheide, es ist ein detailliebendes Album. Das sich gut in die Reihe der bereits erschienenen einfügt.

Verena Kuhn






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