Reviews

Dopamin

Label: SPV (2002)

Und schon sind wir mitten drin. Im Gegensatz zum Vorgänger Album „Ein böses Märchen“, ist „Dopamin“ von der musikalischen Gangart her gesehen, wesentlich härter ausgefallen. Nichts desto trotz werden wieder gesellschaftliche Missstände gnadenlos angeprangert. In allseits beliebter und gleichzeitig gehasster Art: Der Finger in der Wunde. Klare, unmissverständliche Texte die keiner Deutung bedürfen. An dieser Stelle ein Gruß an Campino: Nicht jammern, es gibt noch nicht einmal den Hauch einer Chance für dich, wieder durch die deutsche Medienlandschaft zu rennen und Hetzkampagnen gegen die Onkelz zu starten, denn, du wirst noch nicht einmal mit einem Komma bedacht. ‚Wie kann das sein’ ist ein Song für alle pädophile Sextouristen und das Ohnmachtsverhalten der Gesellschaft gegenüber diesen ´Mitmenschen´. ‚Keine Amnestie für MTV’ darf natürlich, ausgegebenen Anlass, auch nicht fehlen. Zwei Midtempo Songs geben der Platte einen noch zusätzlich ausgewogenen Charakter. Was soll ich noch sagen, eine typische Onkelz Platte.

Überflüssig zu erwähnen, dass fast jedes Lied Ohrwurmcharakter hat. Auf der Homepage der Onkelz hat Stephan ein treffendes Statement abgegeben für die so genannten Fans, die glauben, dass es irgendwelche versteckten Botschaften auf der Platte gibt. Ein Tipp meiner Seits: Lasst die Scheibe mal rückwärts laufen *g*. Das Statement ist zu finden unter den News (15.4). Ich kann mich den Äußerungen Stephans nur anschließen.

Um den ersten Abschnitt abzuschließen: Das eben geschriebene ist keine Hommage an die Onkelz, auch keine Anbiederung: Es ist meine subjektive Sicht der Dinge.

Mein Tipp: Kauft die Platte, dass sie so lange wie möglich in den Media Control Charts auf Platz 1 steht somit MTV und die anderen Sender immer einen hoch roten Kopf bekommen wenn sie auf die Album Charts schauen. Denn, die Platte ist absolut genial.

Carsten Rothe






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