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What's In A Name

Label: Vitaminepillen Records (2000)

Was kann man über den neuen Bambix Longplayer schon sagen, es ist ja nur eine durchschnittliche Band aus Holland. Weit gefehlt, die Mädels finden mit ihrem neuen Album zur alten Stärke zurück („Crossing Common Borders“) und übertreffen sich dabei fast noch selbst. Natürlich sind sie nicht mit LagWagon oder NoFx zu vergleichen, aber sie sind nicht mehr weit von deren Klasse entfernt. Das neue Teil besitzt alles, was ein anständiges Punkrock-Album haben muss. Die 13 Songs sind alle mit einer genialen Power gespielt sind unglaublich melodisch und musiktechnisch passt alles gut zusammen, vor allem ist das Drumming zu würdigen, denn es werden ziemlich viele Variationen und vor allen Dingen schnell gespielt (stellenweise Double Base ‚Maria’). Obwohl sie eher die schnellere Gangart wählen, fehlt es nicht an etwas ruhigeren Songs wie ‚Frankie’ oder ‚Butch’. Was noch auffällt, sind die besonders eingängigen Songs wie ‚Beau’, ‚Robert’ oder ‚André’. Die Tracks ‚Kain & Mabel’ und ,Annie' sind jeweils mit Gastsängerinnen gespielt und fallen zwar etwas ruhiger aus, passen aber zum Gesamtkonzept des Albums. Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, die Songs tragen alle Personennamen, die allesamt auf dem Backcover als Klingelschilder zu bewundern sind, coole Idee. Dass das Backcover nicht nur eine blöde Idee ist sieht man, wenn man die Lyrics liest, denn es sind wirklich alles Songs über bestimmte Personen, denen nur ein x-beliebiger Name zugeordnet wurde. Als letztes will ich noch sagen, dass dieser Longplayer über 40 Minuten geht und dadurch die 2 Minuten Grenze pro Track ebenfalls weit übertrifft.

Nils Manegold






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