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Oracles

Label: I Hate Records (2014)


Diese Doomwalze bestehend aus drei Kanadiern, von denen jeder schon eine Metalgeschichte hat, wird diese Band noch durch die Instrumentenwahl zu ihrer Musik sehr auffällig: Man spielt Drums, einen Synthesizer und einen Bass, aus. Wenn man dann noch sich die Anzahl der Songs anschaut, es gibt deren vier, glaubt man, man sei in einem falschen Film und genau hier liegt der Fehler…

Mit Nichten ist dieses Album zu belächeln, die einzelnen Songlängen sind jenseits der 8 Minuten angesiedelt, man erhält trotz der vier Songs eine mehr als 45 minütige Scheibe. Um sich aber durch die Klangwelt der Herren zu arbeiten sollte man Zeit mitbringen, denn die Herren sind unglaublich intensiv und komplex in ihren Kompositionen. Inhaltlich möchte die antike Zeit des mittleren Ostens von 300 v. Chr. Und 600 n. Chr. Behandeln. Auch hier ist die Variabilität der Herren zu nennen in Punkto Stimme und die Darreichung der Lyrics. Gerade jetzt macht sich der Synthy bemerkbar und zeigt seinen variablen Einsatz und der Bass mit seinen Melodien und Garant der Verschleppung des Tempos sind eine geile Kombination.

Mein Tipp: Für alle Anhänger des Dooms ist diese Scheibe eine Pflichtaufgabe sich dies zumindest einmal anzuhören. Wer Doom mag wird nicht enttäuscht werden und die die jetzt neugierig wurden, auch antesten, denn Doom ist nicht jedermanns Sache! Die Pommesgabel zum Gruße

8/10

Car Sten






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