Reviews

Evil Star

Label: Massacre Records (2004)

Hier haben wir nun ein Langeisen aus dem hohen Norden am Start, genauer gesagt aus Schweden. Die Herren Olsson (v,lg), Goding (b) und Bergkvist (d). Gegründet wurde diese Band 1995. im Jahre des Herrn 1999 begaben sich dieselbigen in ein Tonstudio und spielten ihr erstes Langeisen ein. Dies war so gut, dass sie im Jahre des Releases (2000) als Vorgruppe von Edguy ihre allererste Europa Tour spielten.

Für alle Nostalgie-Fans sind diese Infos so alt wie die Socken an den Füssen, für die anderen ein wichtiger Hinweis. Die Herren von Wolf spielen einen herzerfrischenden Old School Heavy Metal. Obwohl auch noch einige alten Recken dieses Genres heute noch touren, z.B. W.A.S.P., oder aus anderen Gründen ein Line-up Wechsel überstehen müssen, siehe Saxon, erfreut das geneigte Metalherz, dass es noch Bands gibt, die diese Musik pflegen und darbieten.

Wodurch sich dieser Musikstil auszeichnet ist hinlänglich bekannt, aber ein paar markante Eckpfeiler werde ich trotzdem nochmals nennen, um das Gedächtnis auf zu frischen: kreative und innovative Vocals, kein verzerrter sondern cleaner Gesang, groovige, slidende und treibende Gitarren, mit geilen Solis und ein geiles Schlagzeugspiel. All diese Sachen bringen Wolf von Hause aus mit sich. Daher überrascht es nicht, dass wir hier eine sehr ausgewogene Komposition auf die Ohren bekommen. Schon der Opener gibt die Richtung vor ‚Evil Star’, ein weiteres Highlight ist das Treibende ‚Devil Moon’. Hieran werden sich nicht nur Nostalgiker reißen, sondern auch andere Metalheads. Evil Star ist ein schönes Album, dass auch beim schmusen mit der Liebsten oder dem Liebsten durchaus abgespielt werden kann. Ein klasse, zeitloses Heavy Album. Mein Tipp: Prädikat wertvoll!

Carsten Rothe






Rock & Pop Tickets bei www.eventim.de