- American Gigolo
- Dope Nose
- Keep Fishin'
- Take Control
- Death And Destruction
- Slob
- Burndt Jamb
- Space Rock
- Slave
- Fall together
- Possibilities
- Love explosion
- December
- Island In The Sun
Label: Geffen (2002)
Jetzt aber an die Arbeit schwor sich Rivers Cuomo und ließ sich mal wieder von einer Muse küssen (ob sie half-japanese war?). Diesmal gab es gleich ein Jahr nach dem Green Album wieder mal ne =w= Scheibe auf die Ohren gedrückt...und die hört auf den Namen „Maladroit“ (zu deutsch taktlos / ungeschickt ...übrigens von einem Message Boarder namens Lethe vorgeschlagen).
Wer allerdings hofft das dies ein zweites Pinkerton oder ein zweites unbeschwertes Green Album sein soll wird etwas enttäuscht sein...weder noch. Nach dem Motto höher, schneller, weiter haben sich auch die Jungs von Weezer weiterentwickelt. Nachdem Mikey Welsh vor rund anderthalb Jahren =w= verließ war erstmal Pause mit Bassisten. Vor einem Jahr wurde dann der Neue bekannt gegeben und eingegliedert: Scott Shriner (spielte vorher in einer Hard-Rock-Metal-Band namens Broken und davor in der Rock Band von Vanilla-Ice mit Scott Borland, Bruder von Wes Borland...wie klein die Welt doch ist!) Die nun vierte Scheibe der Amis lässt wirklich nichts aus was noch nicht bei Weezer geschehen ist....leichter gesungener Sprechgesang bei ‚Dope Nose’, die Leichtigkeit eines gesummt-gesungenen ‚Burndt Jamb’ (erinnert etwas an ‚Hash Pipe’), harte Gitarren bei ‚Take Control’ oder das sentimental angehauchte ‚December’. Sogar ‚Island In The Sun’ ist wieder mit von der Partie als Bonustrack (warum auch immer!?!). Im Klartext: Diese Album ist einfach klasse...nicht nur vom Gesang her sondern auch von den Melodien. Mehr Gitarrensoli, gut beherrschte Vocals und einfach klare super durchstrukturierte Songs die ins Blut gehen.
Prachtstücke der Scheibe: ‚Keep Fishin'’ (welches mit einem hyper witzigen Musik Video brilliert, denn hier waren eindeutig die Muppets mit vom Schauspiel-Verein...bestimmt auch bald in Europa zu bestaunen), ‚Burndt Jamb’, ‚Slave’, ‚Possibilities’, ‚Love Explosion’, ‚December’ und natürlich ‚Island In The Sun’.
Angela Kröger