Reviews

Fuel To The Fire

Label: Armageddon Music (2006)

Mit “Fuel To The Fire” haben Victory nicht einfach ein neues Album herausgebracht – sie haben Klassiker ihrer eigenen Bandgeschichte noch einmal neu aufgenommen. Aber die Band hat mehr als nur das erreicht: Die teilweise bis zu zwanzig Jahre alten Lieder wurden so umarrangiert und tontechnisch aufgewertet, dass sie auch modernen Ansprüchen genügen. Sogar mehr als das. Aber das soll nicht die einzige Neuerung bleiben: Außerdem stellen Victory ihren neuen Sänger vor, Jioti Parcharidis, der sich bereits auf der Bühne als angemessener Frontmann beweisen konnte.

So haben die fünf Musiker ein durchaus empfehlenswertes Werk geschaffen. Die CD wird eröffnet mit dem rockigen Song ‚Standing Like A Rock’, dessen Charakter genau der ist, der so viele dauerhafte Rockbands ausmacht. Auch die Folgeglieder können überzeugend mit den heutigen mithalten, der Sound ist kräftig und der Gesang ein aussagekräftiger Teil der Musik. ‚I Felt It Coming’ schließlich ist ein neues und bisher unveröffentlichtes Produkt der Band, das aber mit seinem durchdringenden Klang den Hörer auf seine Seite zieht. Der vor allem von Gitarren dominierte Song ‚Back Seat Rider’, so wie auch ‚Rock’n’Roll Kids’ erinnert stark an die rockigeren Zeiten der Musikgeschichte. Schneller wird es dann mit ‚Rebel Ready’. Dagegen wieder emotionaler klingt ‚On The Loose’, er bringt gefühlsgeladenen Gesang und aufeinander abgestimmte Musikkomponenten mit. Und schließlich bildet ‚So They Run’ einen würdigen Abschluss.

Alles in allem ein überzeugender Remix der alten Lieder. „Fuel To The Fire“ erklingt im typischen Hard Rock und bietet sowohl Abwechslung als auch durchdringende Musik.

Gastredakteur






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