Reviews

V.A.
Substitude - The Songs Of The Who

Label: Edel (2004)

The Who existieren seit Mitte der 60er Jahre. Bis heute gibt es noch Welttourneen, allerdings sind nur noch 2 der ursprünglichen Mitglieder übrig. Sie werden oft gecovert und ihre Hits landen wieder in Charts wie ‚Behind Blue Eyes’, von Limp Bizkit adaptiert, Anfang des Jahres wieder einmal bewiesen hat. Zeit dieser Band mal wieder etwas Tribut zu zollen und Coversongs auf eine CD zu pressen.

Das Line-Up auf der Platte ist breit gefächert. Den Anfang machen Cast mit einer Version von ‚The Seeker’. Es klingt wie auf einem Konzert, bei dem der Gesang in jeder Ecke widerhallt. Pearl Jam bringt eine Live Version von ‚The Kids Are Alright’ mit. Es fehlen harte Gitarrenriffs um dem Song den letzten Schliff zu geben, darüber hinwegtrösten lässt man sich aber mit den diversen Variationen im Gitarrenspiel, die immer mal wieder auftauchen. Die Britpopper Stereophonics arbeiten da schon etwas leichter indem sie die Sounds eines Synthesizers im Hintergrund mitlaufen lassen. Im Hintergrund hört man in hoher Stimme immer wieder den Refrain ‚Who Are You’. Zum Ende hin bietet uns Sheryl Crow eine Version des oben bereits erwähnten ‚Behind Blue Eyes’. Begleitet von einer Gitarre tut sie das, was sie am Besten kann nämlich singen. Verglichen mit der Version von Limp Bizkit liegt der Focus bei Sheryl Crow allerdings auf dem Gesang und nicht auf den Instrumenten. Wenn sie das ‚Behind Blue Eyes’ schmettert will man lauthals mitsingen, verharrt aber um ihre Stimme zu bewundern. Zum Ende hin bekommt man noch mal die Meister selbst zu hören und zwar zusammen mit Kelly Jones von den Stereophonics. Man merkt, dass die Aufnahmequalität nicht die Beste ist, aber es ist das letzte Stück bei dem Bassist John Entwistle noch mitwirken konnte, bevor er 2002 tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. The Who haben ihre volle Energie in ‚Substitute’ und Kelly bietet eine gute Unterstützung.

Die Scheibe ist nicht allzu teuer und wem ‚Behind Blue Eyes’ von Limp Bizkit schon gefallen hat, der sollte sich auf jeden Fall die Version von Sheryl Crow anhören.

Winfried Bulach






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