Reviews

Traum

Label: Dr. Music (2009)

Via Obscura. Eine dreiköpfige Band aus Münster, die spontan beschlossen haben, sich eine hübsche Opernsängerin zu nehmen und ein bisschen Gothic zu produzieren. Tja, das "bisschen" trifft leider ganz genau zu. Via Obscura bestehend aus: Anne Thinius (Gesang, Keyboard, Piano), Alexander Thinius (Schlagzeug, Gitarren, Orchesterkompsitionen, Programming) und Andre Manke (Bass) produzieren eine Art Deutsch Gothic, like L'Âme Immortelle. Sowohl die Texte als auch die Stimme passen ziemlich gut auf L'Âme Immortelle. Wehmütig, melancholisch und melodiös. Eine sehr gefühlvolle Mischung. Die Musik ist absolut im ruhigen Stil gehalten, es ist nichts fetziges oder schwungvolles dabei. Für besonders sensible Leute und Menschen denen es gerade total dreckig geht, ist dieses Album absolut nichts! Es sei denn, sie wollen noch weiter runter gezogen werden.

Songs wie 'Substanz', 'Stille' und 'Weg' beweisen ihren eigenartigen Hang zur Dramatik. Interessant dürfte der Song sein, der keinen Namen trägt. Ja, ihr habt richtig gehört, dieses Lied hat keinen Titel bekommen und deswegen dürfte es wohl auch das einzige interessante Stück sein. Am besten ihr hört euch dieses Album in Ruhe an und entscheidet später was ihr damit anfangen wollt, bzw. nicht anfangen wollt.

An Via Obscura: gebt euch das nächste Mal bitte etwas mehr Mühe und macht uns mit eurem nächsten Album ein bisschen mehr Freude, okay?

Me Lina






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