Reviews

Traveller

Label: Frontiers Records (2007)

Die ehemalige Haarspray-Front wird derzeit recht ordentlich bedient. Nachdem in den letzten Monaten die Kollegen anderer Bands mit neuen Veröffentlichungen präsent waren, darf im Februar nun Danny Vaughn, seines Zeichens ehemaliger Shouter von Tyketto und Waysted einen neuen Rundling vor eine breite Öffentlichkeit zerren. Dabei findet er Unterstützung von so unterschiedlichen Leuten wir Steve McKenna (von den Melodic Rockern Ten) und Lee Morris (von den Freunden der Düsternis, Paradise Lost).

Wirklich außergewöhnliche Glanztaten bewirkt er dabei allerdings nicht, auch wenn er (natürlich!) behauptet, mit "Traveller" die beste Platte seines Lebens abgeliefert zu haben...Ich persönlich würde da eher an Waysteds "Save Your Prayers" Album von 1989 denken, aber egal. Die Songs sind solide und verbreiten ein durchaus angenehmes Graswurzel-Feeling, im Spannungsfeld zwischen Bryan Adams und Tom Petty. Das sind nicht unbedingt die schlechtesten Referenzen, die genannt werden können, für mehr ist "Traveller" allerdings nicht geeignet. Darum: wer auf typisch amerikanischen Rock mit radiokompatiblen Melodien steht, der soll durchaus das eine oder andere Ohr riskieren.

Frank Scheuermann 






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