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Symbolic

Label: Epitaph (2000)

Es ist soweit die Voodoo Glow Skulls haben nach 1998 endlich ihr fünftes full-length Album auf den Markt geworfen. Produziert wurde „Symbolic“ von Brett Gurewitz, dem Besitzer von Epitaph höchst persönlich. Als ich die Scheibe das erste mal gehört habe war ich doch sehr überrascht über die immens vielen Einflüsse der Modern Day Rock Band, und vor allen Dingen, wie melodisch die Buben doch sein können. Dieser Longplayer hätte zu keinem anderen Zeitpunkt besser gepasst, wo doch momentan die Neo-Metal Welle über Deutschland hereinbricht. Da könnten die Voodoo Glow Skulls mit ihrem neuen Album auch ein gewisses Wörtchen mitreden, denn die Gitarrenarbeit hat sich stark der Heavy Metal Richtung angepasst. Natürlich ist der Gesang größtenteils noch melodisch und mit der typischen Power, aber es ist doch ein Hauch von Sprachgesang in den Songs ,The Drop In’ und ,The Devil Made Me Do It’ enthalten, wobei das letztere sehr zu empfehlen ist (Sprachgesang, Ska-Rhythmus und stark verzerrte Gitarren beim Chorus!!!). Was ebenfalls nicht zu überhören sein wird, ist das es kaum noch Songs im beliebt berüchtigten Ska-Rhythmus der Band gibt (außer ,Last Party’), sie zeigen mit dieser Veröffentlichung eher ihre anderen Einflüsse auf, wobei die Blasinstrumente diesmal nicht der entscheidenden melodischen Parts spielen, sondern eher die Gitarren. Zum Schluss bleibt nur noch zu erwähnen, dass ich die Jungs früher eher als Mittelmaß angesehen habe, aber mit „Symbolic“ haben sie wirklich eine absolut konstante Leistung abgeliefert, die man nur sehr schlecht aus dem CD-Player legen kann.

Nils Manegold






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