Reviews

Wasteland

Label: Rise Above (2018)

Das nächste Album der etwas extravagant erscheinenden Briten um ihr Mastermind Kevin Starrs. In den vorherigen Releases wurde der Mythos die Band betreffend ja schon aufgebaut, mit diesem Album wird dem Ruf einfach nur eine weitere Kerbe im selben Brett hinzugefügt. Die Herrschaften bewegen sich wieder im Stoner-/Sludge-/Psychodelic-/70ies-Rock-Gewand wie zuvor. In den selben wirr anmutenden Kombinationen, immer ein wenig drüber bei den Gitarren, dieser ganz spezielle Sound, dazu die Rhythmik welche einen verzücken lässt, an der Grenze zum Doom, wobei hier deutlich die Tiefe fehlt, daher psychodelisch bis zum Anschlag. Der verzerrte Gesang tut sein Übriges um wirr zu erscheinen.
 
Lauschproben gäbe es acht an der Zahl, aber wenn ihr euch mal mit ‚No Return‘ beschäftigt, welches das volle Brett an Psychodelic aufzeigt, dazu noch an der erwähnten Grenze zum Doom operiert, ohne die nötige Tiefe aufzuweisen, dann habt ihr schon mal einen dieser klassischen Rocknummern im Ohr. Weitergehen könntet ihr mit ‚Blood Runner‘, einer der schnellsten, härtesten und schnörkelosesten Songs des Albums. Zum Schluss noch ‚Exodus‘, der Abschluss des Albums, der durch seine Stoner-Art zu überzeugen weiß, inzwischen hat man sich an den psychedelic-Grundtouch gewöhnt und man schwingt einfach mit …
 
Mein Tipp: Ein sehr schönes, schräges, von Psychedelic durchsetztes Album, welches sich nur in den Höhen bewegt, selbst den Bass hat man in diese Höhen geschraubt, kein Allerwelts-Album, welches durch seine „über-allem-drüber“-Allüren zu überzeugen und zu Punkten weiß. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
9/10
 
Car Sten






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