Reviews

Killove

Label: Rabazco (2006)

Mit ihrem vierten Album „Killove“ festigen die Musiker von Undergod ihre Stellung im Alternative-Bereich. Nach den ersten Umbesetzungen gegen Ende 2004 seit Bestehen der Band wurde nicht nur der Schlagzeuger und Gründungsmitglied Fran freundschaftlich ersetzt durch Chris Specker, auch gab es Verstärkung an den Gitarren durch Maja Schwarz. Damit wirkt der starke Sound von der Truppe aus der Schweiz noch voller und durchdringender. Bereits der erste Song reißt den Hörer schnell und fordernd mit. Der drängende und dunkle Gitarrenrhythmus und die Abwechslung der im Vordergrund stehenden Musikkomponenten durchzieht das gesamte Album und füllt „Killove“ mit Abwechslung. Wo die ersten drei Lieder noch von den Gitarren bestimmt sind, bildet ,Black Is Dead’ mit den in den Versen dominierenden Drums und dem emotionalen Gesang von Tommy Baumgärtner eine Ausnahme. Gefolgt wird er von ,My Song’, dessen musikalische Seite eher ruhig und bedachter klingt. Jedoch bringt spätestens ,Slip’ wieder kräftigere und aggressivere Rhythmen ins Spiel. Mit ,Nothing Karma’ wird man wieder der etwas psychedelischeren Seite des Alternative gewahr. Die folgenden Lieder ziehen den Zuhörer mit in die Gefühlswelt der Texte, die, ganz entsprechend dem Titel des Albums, mit der Musik verschmelzen. Der letzte Song ,Shangrila’ vereint die verschiedenen Aspekte des Albums, mit den ekstatisch klingenden Gitarren und dem lang gezogenen, enttäuscht anmutenden Gesang.

Im Fazit ein ausgeglichenes und eingehendes Album, welches mitreißt in den Strudel aus Gefühlen, ganz nach dem Prinzip „Killove“!

Gastredakteur






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