Reviews

Caustic Attack

Label: Warner Music (2018)

Das vierte Album der Kultband aus der Stadt der Engel in Kalifornien steht an die Welt zu erschüttern. Gegenüber dem legendären Line-Up hat sich an die Stelle von David Vincent Sam Molina begeben und an der Gitarre ist heuer Lee Harrison. Die alte Maßgabe von keine Soli ist auch heute noch interessant und wurde versucht umgesetzt zu werden, was vor allem für Lee eine Herausforderung war. Der Rest ist als wäre nichts geschehen, abgesehen davon, dass wieder 6 Jahre vergangen sind. Aber man gelobt Besserung und möchte diesen Rhythmus durchbrechen. Nach der Tour mit Nile soll es gleich weitergehen, kein Schaffenspause. Auch wenn diese in der Vergangenheit vielfältige Gründe u.a. gesundheitlicher Natur.
 
Lauschproben, ja da geht was. aber man muss sich ran halten, da keine Soli enthalten sind, das Drumming immer noch eine schöne Melange aus Crust und Deathmetal ist, geht es sehr zünftig zur Sache. Die Lyrics sind wie immer von äußerster sozialkritischer Natur und werden im gewohnten Growling intoniert. Eine kleine, so ähnlich einer Death’n’Roll-Walz ist ‚Failed Assassin‘, mit Blastparts in reinster Natur natürlich, ein Nackenbrecher. Eine weitere Empfehlung könnte der Titeltrack sein ‚Caustic Attack‘. Den längsten Song und deshalb auch der variantenreichste möchte ich euch nicht vorenthalten ‚Infiltration‘. Hier hört man ganz deutlich die Maßgabe, dass auf ein Riff nur ein Killer-Riff folgen kann und darf, kein Solo. Eine sehr sympathische Auffassung, was der Nacken dazu sagt, wird sich zeigen. Midtempo findet sich bei ‚Terror Cycles‘, also in Ansätzen.
 
Mein Tipp: Ein Brett vor dem Herrn, ein sehr beeindruckendes Album, das durch seine Intensität und Geradlinigkeit zu überzeugen weiß und den Kultstatus der Band noch erhöhen wird. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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