Reviews

Death Roll

Label: GMR Music Group (2017)

Das dritte Album des female Fronted Schweden Vierers. Man hat seine Trades wieder eingebracht und sich gleichzeitig noch mehr in Sachen Intensität, Eingängigkeit und Eigenständigkeit spezialisiert. Sie sind immer noch eine geile Mischung aus frühen Helloween und Sodom-Scheiben, aber mit so viel Herzblut im hier und jetzt, aber die schönen 80iger und frühen 90er uns zurückbringend. Dieses Album ist permanent On Fire …
 
Mit seinen acht Songs ist man eher an der unteren Messlatte, aber diese Acht haben es in sich. Schon der Opener lässt keine Zweifel aufkommen wohin die Reise gehen soll und bietet schon alle Trades auf, die es zu zeigen gibt: Eingängigkeit, eine sehr markante und in den Gehörgang kriechende und sich festsetzende Stimme, den Gitarrensoli, dem variablen aber immer drückenden und voran treibenden Drumming. Weiter geht es mit der am Anfang an Sodom erinnernde Nummer ‚Blade of the Sacrificer‘. In diesem Zusammenhang muss man sagen, dass die Fronterin, Linnea, auch in die Tiefe gehen kann, ohne Ausfälle, aber dies tut sie nicht oft und vermeidet es so gut es geht und das gelingt ihr auch. Weiter wäre noch ‚In order to Live‘ oder auch den letzten Song des Albums zu erwähnen ‚Beyond the Throes of Evil‘.
 
Mein Tipp: Abgesehen von der Songanzahl gibt es an diesem Album nichts zu meckern, ein richtig geiles Eisen, dass den Spagat zwischen Speed-, True- und Thrashmetal wunderbar hinbekommt, mit ihren eigenen Kompositionen und ihren Hang zu den Lost 80ies, vielen Dank für dies und die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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