Reviews

Chasing the Devil

Label: Eigenproduktion (2015)

Wie schon 2012 von mir gewünscht, so wurde dies heuer erfüllt: Die Jungs aus Vancouver sind zurück an der CD-Releasefront, sozusagen Vancouvers Finest are back. Aber wie sind sie das? Ich möchte ja das Ende nicht vorweg nehmen …

Los geht das Album mal mit einem schönen Brett, das aber auch im schönen Wechsel noch progressive Midtempoparts hat, dazu aber immer wieder die Blastparts. Eine charismatische Röhre die die Lyrics einem näher bringt. Dieser Track hört auf den schicken Namen ‚We defy‘, der anscheinend wörtlich zunehmen ist. Gefolgt von ‚War Path‘ der in der selben Schiene läuft wie der Opener, geile Riffs und Hooks, Tempowechsel. Der an Intensität härtere ‚No Kingdom‘ ist dann tanzbare Version, bei der man sich einen schönen Moshpit vorstellen kann, bei dem dann hin und wieder die Airguitar ausgepackt wird. Weiter geht die Empfehlungsorgie mit dem Titetrack ‚Chasing the Devil‘. Teilweise geht das Gebotene schon in Richtung Doom-Metal, was es äußerst interessant macht zum Hinhören. Einzig über die Anzahl der Songs könnte man motzen, ob 8 Songs noch zeitgemäß sind, aber mit der Spielzeit von 40 Minuten ist das dann doch wieder handelsüblich, also nichts zum Motzen.

Mein Tipp: Die Jungs haben eine schöne Weiterentwicklung durchgemacht, wobei der Thrash sehr ergänzt wurde durch die progressiven Parts, was ein durch und durch bangen von der ersten bis zur letzten Sekunde erschwert. Aber mutig und frisch ist das Album, Eigenständigkeit und Innovation, das macht Titans Eve 2015 aus. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Car Sten






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