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Verses of Fire

Label: Agonia Records (2013)

Seit 15 Jahren im Business, im eigenen Land eine Instanz, Frankreich, außerhalb davon leider fast nur ein Undergroundstar, von Release zu Release immer mehr gesteigert. Von rotzigen, spartanischen Black-Thrash zu unserem heutigen Blacksun-Strahlemann, Black-Deathmix.

 

Dieses Album macht von der ersten Sekunde an klar, dass es keine Kompromisse, einschmeicheln oder anpassen geben wird. Es wird einzig und allein der Weg von Temple of Baal beschritten, der so mächtig daher kommt. Schon beim Opener ‘to asteri 418‘ wird dieses Motto aufgezeigt, kein Geschnörkel, voll auf die 12. Die tiefen Vocals sind eine Ohrenweide und verzücken ein ums andere Mal. Geiles Riffing, dazu noch die Tempoverschleppung bei Dauerfeuer der Drums, natürlich geile Kurzsoli, der Wechsel von Black zu Thrashdrumming…

 

Als weitere Lauschtipps würde ich euch gerne ans Herz legen wollen, wenn ihr so viel Zeit bekommt bei eurem CD-Dealer eures Vertrauens: ‚Arcan Silentium‘, ‚Gnosis of Fire‘, ‚Lord of the Raging Seas‘ oder auch den letzten Song ‚Walls of Fire‘. Lasst euch betören…

 

Mein Tipp: Wer einen Geheimtipp sucht in Sachen Black/Deathmix ist mit diesem Eisen wunderbar beraten und bedient. Ein Weltenwandler der richtig Laune macht. Erscheinen wird dieses schicke Stück als Digipack aber auch in zwei Vinyl Varianten, einmal Double Black LP (400 Stk) und einmal Double Gold LP (66 Stk)… Wenn  das mal nicht nachdem Grinch ruft …

 

10/10

 

Car Sten






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