Reviews

Breaking Silence

Label: Fastball (2009)

Die jungen Kanadier zeigen uns gleich, worum es ihnen geht: Mit melodischen Rocksongs und gelegentlichen Härteelementen eine möglichst breite Käuferschicht ansprechen. Dabei scheint mir der Versuch, in bereits dicht besiedelte Alternative-Gegenden einzubrechen zunächst einmal recht aussichtslos. Allerdings verstehen es die Jungs immerhin, ihren nicht sonderlich originellen Songs wenigstens ihren eigenen Stempel aufzudrücken und damit für einen hohen Wiedererkennungswert zu sorgen.

Sympathisch und handwerklich einwandfrei ist das Scheibchen allemal, da gibt es nichts zu deuteln. Bleibt abzuwarten, ob die Welt noch eine Kapelle mit dieser Ausrichtung benötigt...Aber das wird sicherlich der Markt regeln.

Frank Scheuermann