Reviews

Oracles Of Armageddon

Label: Battlegod Productions (2009)

Fette Doublebass Attacken und hochmelodisches zweistimmiges, an Thin Lizzy erinnerndes Gitarrenspiel eröffnen die Platte, um dann...schlagartig heftigem Black Metal Gekeife Platz zu machen. Hier ist kein Zweifel angebracht: Thirteenth Sign möchten in beiden Gewässern fischen: traditioneller Metal mit Thrashelementen und Schwarzwurst. Der daraus resultierende Bastard ist für Traditionalisten gerade noch anzuhören und dürfte Anhängern von Extremmetal zu traditionell sein. Auch ermüdet das ewig gleiche Gekeife dieser britischen Band unnötig schnell.

Die besseren Stücke dieser leider schlecht produzierten Scheibe (achtet vor allem einmal auf das Schlagzeug - das hat kein Drummer verdient!) finden sich ausnahmslos in der zweiten Hälfte. Hier ist vor allem 'Nightingale On Fire' zu erwähnen. Ob allerdings diese Platte einen bleibenden Eindruck bei der Metalgemeinde hinterlassen wird bleibt fraglich. Dafür ist bei allem soliden Handwerk der Ansatz zu schlicht, die Produktion zu mies und der Gesang zu nervig. Aber bildet Euch am besten selbst ein Urteil.

Frank Scheuermann






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