Reviews

Indomable

Label: Locomotive Music (2003)

Wie ihr kennt Tierre Santa nicht? Das Aushängeschild für spanischen Heavy Metal. Wer von euch war schon auf ’nem Grave Digger oder Skyclad Konzert? Aha, dabei waren die Herren schon als Support. Hmm, na bitte wusste ich es doch, dass ihr die Herren kennt. Nachdem dies geklärt ist kann ich gleich zum Inhalt der Platte gehen, sprich keine weiteren Infos bezüglich der vier sympathischen Herren die von jenseits der Pyrenäen stammen. Schlagworte die hierzu einfallen sind Schlichtheit, Einfachheit und Effektivität. Klare nachvollziehbare Klangstrukturen, relativ einfach gestrickte Gitarrenriffs und Drumeinsätze. Diese Klarheit, Einfachheit ist der Grund für die Effektivität dieser Combo bzw. für ihren Erfolg. Ich könnte mich versucht sehen zu sagen früher als Halford noch bei Judas war würde annähernd an Tierra Santa heran kommen, natürlich ohne dieses penetrante Gefrickel. Aber da ich mich unter Kontrolle habe sag ich so was natürlich nicht. Sondern bestätige nur zum x-ten Mal Schlichtheit und Einfachheit und bewundere damit die Effektivität. Beispiele? Kein Problem: ‚Indomable’ oder ‚Hamlet’ oder ‚Las Walkinas’, ach, das ganze Album. Kurz gefasst, Metal meets his Roots. Wie es sich für ein sehr gutes Metal-Album gehört sind natürlich der ein oder andere Midtempo Song auf dem selbigen zu finden. Dieses Muster stricken die Herren schon seit 1997 mit, selbstverständlich, großem Erfolg. Mein Tipp: Wer aktuellen Metal in seinem Gründersound hören und genießen möchte der sollte hier zugreifen. Lang lebe die Nostalgiewelle. Ein Pflichtkauf!

Carsten Rothe






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