Reviews

One With The Underdogs

Label: Roadrunner Records (2004)

Terror knüppeln sich auf ihrem dritten Release „One With The Underdogs” in einer guten halben Stunde ziemlich uninspiriert durch 13 Songs plus Hidden Track. Manchmal näher am Hardcore mit den zugehörigen Shouts der ganzen Belegschaft, manchmal näher am Metal wobei die Klasse der großen Bands des Genres nie ganz erreicht wird, daran können auch die beteiligten Gastmusiker von Hatebreed und Madball nichts ändern.
Als Totalausfall kann man „One With The Underdogs“ jedoch auch nicht bezeichnen, denn hier und da findet man doch ganz nette Moshparts und fette Riffs, allerdings reicht dieses sporadische Auftreten von guten Teilen nicht aus um über die volle Länge interessant oder gar fesselnd zu bleiben.

Über weite Teile des Albums erweisen sich Terror nämlich einfach als die stumpfere Version von Sick Of It All oder als die Möchtegern Metalcorehelden, die nie mit Acts wie Poison The Well mithalten werden können. Das größte Problem des Albums ist wohl seine Durchschnittlichkeit, vieles hört sich vertraut an, wurde jedoch von anderen Bands bereits besser gemacht.

Somit erweist sich auch die vom Presseinfo versprochene Ansage: ‚Mit „One With The Underdogs“ erreicht der Arschtritt eine neue Dimension!’ als maßlose Übertreibung.

Martin Reiter






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