Reviews

Killer Machine

Label: Spinefarm Records (2018)

Der dritte Streich der Schweden Female-Fronted Hardrock-Truppe. Was darf man erwarten? Dasselbe wie in den vergangenen Jahren: Ein- und durchdringender Rock mit schönen Melodieläufen, einer ebenso markanten und durchdringenden Stimme, die sowohl laute, kraftvolle, dominante Vocals von sich geben kann als auch eher zurückhaltend sein, gefühlvoll, getragen und tiefgängig. Die Gitarrenfraktion erfüllt ihren Job durch Hooks und schöne Riffs und ohne Soli geht es auch hier nicht. Songs die zum Posen mehr als nur einladen. Dazu gesellt sich noch eine schöne Tiefe, hervorgerufen durch den teils walkenden Bass und das Drumming ist natürlich dem ganzen angepasst.
 
Lauschproben? Sehr gerne. Dafür wären der Opener geeignet, der den intensiven kraftvollen LYricspart darstellt und hört auf den schönen Namen ‚Shock and Awe‘, ein ebenso starker, nach vorne treibender Song ist ‚Burning for You‘. Mein persönlicher Favorit ist ‚Swan Song‘, fern von hässlichen Entlein, aufs Gaspedal tretend, fetziges Riff, ein sehr markantes Drumming, dazu die der geil-tiefe Bass, das Spiel mit der Geschwindigkeit, natürlich kommt auch noch ein Solo. Die Ballade auf solch einem Album darf natürlich auch nicht fehlen und dies übernimmt hier ‚Don’t need You‘. Beim letzten Song wird es auch nochmals ruhig, wie es der Titel schon vermuten lässt, ‚Heartbreak‘ und Retro schwingt immer mit.
 
Mein Tipp: Ein sehr schönes Rockalbum mit einer Hammer Rockröhre am Mikro die richtig betört und die Band im Allgemeinen mit ihren Reizen nicht geizt. 11 Angriffe die wie die Sirenen einst frohlocken, hier aber mit Erfolg, testet an! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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