Reviews

White Horse Hill

Label: Invictus Productions (2018)

Das nächste Album der Heroen aus Great Britain, die sich nicht wirklich mit der CD als Tonträger anfreunden können und wollen. Alleine schon wenn man ihre Releases betrachtet, allesamt nur Vinyls, zwar „nur“ EPs aber immerhin innerhalb zweier Jahre. Darin ist auch der Grund zu finden, so die Band, warum ihre Album nicht länger als 49 Minuten gehen und zukünftig alles was kommen wird auch nicht länger sein wird, denn genau so viel Musik passt auf eine Vinyl drauf, Punkt und aus.
 
Den Jungs macht man auch nicht so schnell was vor, seit Jahrzehnten im Business, da weiß man wie eine Scheibe zu klingen hat, daher kann man die Scheibe kurz mit "so wie eine Solstice Scheibe klingen muss" umschreiben. Genauer betrachtet kommen alle Trades die diese Band ihren Ruhm einbrachte zur Schau, wobei der Epic-Part wesentlich größer ist als der Doom-Part bzw. dessen Einflüsse. Große Kompositionen, in Dauer und in Komplexität, der Spannungsbogen, viele Nuancen, einzelne Geschichten und Herangehensweisen um jeden Song einzig und nicht vorhersehbar zu halten. Mal wird es ein Instrumental-Part, dann kommen Soli vor, die schöne und stimmgewaltige Stimme tun ein Übriges um die ganzen Nuancen zu betonen. Als lauschproben würde ich euch gerne ‚To Sol a Thane‘ oder auch den Titeltrack ‚White Horse Hill‘ ans Herz legen wollen. Wohin gegen ‚Beheld, a Man of Straw‘ und der Opener lediglich Instrumentals sind, die sich durch ihre Ruhe auszeichnen, bis auf den Opener der nimmt zum Ende hin Fahrt auf…
 
Mein Tipp: Ein wunderbares Metal-Album, welches dem Epic-Metal alle Ehre macht, ein weiteres Album, welches in die Kategorie „Phantastisch“ fällt und sein Wirkung nicht verfehlen und definitiv seine Fans haben und weitere, neue finden wird. Riskiert mal ein Ohr, es lohnt sich! Die Vertonung der englischen mündlich überlieferten Folklore ist richtig eingängig. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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