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Fuel to Burn

Label: Indie Recordings (2015)

Dieser norwegische Vierer veröffentlicht nun schon sein drittes Langeisen, zuvor als Supermarine Spitfire bis 2011 unterwegs, hat diese Namenskonkretisierung nichts an ihrer musikalischen Gangart geändert. Die Jungs spielen einen immer noch sehr umtriebigen, variablen und Spielfreude versprühenden Hardrock mit einer sehr groovigen Kante. Man ist also seinen Trades treu geblieben.

Geile Hooks und ebenso geile Riffs, der Fronter, Jan, hat eine unglaublich geile und markante Stimme. Ja, man darf sagen be-merkenswert. Das macht richtig Spaß. Ein leichter Hang zur Melancholie ist auch wahrzunehmen und verstärkt noch diesen sehr ausgereiften und variablen Charakter dieses Langeisens. Als Lauschtipps würde ich euch gerne den Opener der zugleich auch der Titeltrack ist empfehlen, dann noch ‚Dogfight‘, ebenso ‚Nightmare‘ der den kürzesten aber nicht den rauesten Song des Albums darstellt, eher der atmosphärischste. Dann könnte man noch ‚Gimme Some‘ und den Outro-Song ‚Down‘. Mit diesen Songs im Gehörgang sollte es nicht schwer fallen eine Entscheidung zu treffen.

Mein Tipp: Die Jungs dürften mit diesem Album eine sehr breite Masse an potenziellen Fans ansprechen, da sie sehr ausgewogen sind und doch auch sehr speziell, ihren ganz eigenen Charme versprühen und damit zu überzeugen wissen. Fans von Rock über Hardrock bis hin zu Metal sollten damit ihren Spaß haben. Ein wirklich gutes Album, das Lust macht die Jungs live zu erleben, was man auch kann, denn sie werden der Support für Doro sein! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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