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Worship The Devil

Label: Doomentia Records (2015)

Dies ist das neunte Album der Jungs aus Pennsylvania, seit einem viertel Jahrhundert sind die Jungs in Sachen Metal unterwegs, nicht wirklich Blackmetal, aber auch Thrash- oder Deathmetal, MEtal einfach mit einer tiefen schwarzen Seele und einem Hang zu Satan, Lucifer, Belzebub oder wie er auch heißen mag. Dabei gab sich dieser immer die größte Mühe seine Existenz zu vertuschen…

Die Jungs sind zurück und zwar fetter als je zuvor. Mehr Druck, mehr Drive und wesentlich mehr Groove. Geile Hooks und ebenso geile Soli. Abwechslungsreich kommt man daher, sehr variabel und richtig packend, am Genick, genau da wird es wehtun, denn ein Brett jagt das Nächste. Da ist es egal welchen der acht Songs man als Lauschtipp nennt. Solltet ihr viel Zeit haben, hört es euch ganz an. Ein Album das so richtig Spaß macht und das bei Blackmetal, kein permanentes Jammern, wildes und ungestümes Drumgetrümmer, keine logische Abfolge der Moll-Power-Chords bei Gitarren, kein hassversprühendes etwas am Mikro. Die Jungs erledigen dies mit viel Fingerspitzengefühl, Verspieltheit und Glanz. Man könnte auch sagen mit einer kaum zu ahnenden Finesse im technischen Sinne. Da ist es auch egal ob ich da ‚Written in Blood‘ nenne oder ‚Oath of Witchery‘ oder ‚Upon the Age of Darkness‘, vielleicht liegt es auch daran, dass die Jungs eine Art Melange aus Thrash-, Death- und Blackmetal als taktung benutzen und dazwischen munter hin und her switchen.

Mein Tipp: Das ist mein Blackmetal-Album des noch jungen Jahres 2015, wer dies toppen will muss ganz tief in die Trickkiste greifen. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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