Reviews

Transgression

Label: Noisehead Records (2014)


Mit ihrem fünften Studioalbum zeigen die Österreicher mal wieder ihre Extrastellung innerhalb des Deathmetal Olymps. Eine Neuerung gibt es aber doch zu vermelden im Sinne von Line-up. Während der Aufnahme zum letzten Studioalbum verließ sie ihr Keyborder, jetzt man einen zweiten Gitarristen stattdessen und man hört und es tut dem ganzen so unglaublich gut.

Schon beim wunderschönen Opener, der so schön langsam an Fahrt aufnimmt, sich steigert in Intensität und Komplexität, Struktur und Technik bevor dann der Gesang nach über eineinhalb Minuten einsetzt, ja ein geiles Stück das auf den Namen ‚MMXII‘ hört. Dieser Song ist aber auch als eine Art Prototyp für dieses Album zu sehen, denn diese technische Finesse, die Progressivität und die geile Stimme setzen sich durch das komplette Album hin  durch. Bis auf den Song ‚Resurrection‘ der in seiner ganzen Darreichungsform an Tiamat erinnert, mit seinen weitestgehend cleanen Vocals, aber hört selbst. Das letzte Drittel des Albums, da scheint die Blastfraktion die Überhand zu haben ohne es gemessen zu haben, einfach so ein Gefühl, nehmen wir da als Lauschprobe nur mal den schicken ‚Feel the Silence‘.

Mein Tipp: Hört rein, ein sehr schönes, abwechslungsreiches Album, mit der ein oder anderen Überraschung, technisch auf höchsten Niveau. Ein Deathmetal-Album des Jahrhunderts eben, wobei die Progressivität mir das ein oder andere Mal doch eine Spur zu viel ist. Trotzdem die Pommesgabel zum Gruße!!!

8,5/10

Car Sten






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