Reviews

Das Schwarze Einmaleins

Label: Napalm Records (2013)

Schon mit ihrem Livealbum "Manufactum III" hat die Mittelalter Band Saltatio Mortis gezeigt, dass sie lange keine Alltagsfliege mehr sind. Spätestens nach der letzten Veröffentlichung ihrer Single 'Wachstum über Alles' haben die werten Spielleute gezeigt, dass sie ihre Grenze noch lange nicht erreicht haben und weiter nachlegen können.

Jetzt ist ihr neues Album "Das Schwarze Einmaleins" erschienen und die bereits sehr hoch gesetzten Erwartungen wurden auf ganzer Linie erfüllt!

Fetzige Gitarrenriffs, perfekt harmonierende Dudelsackmelodien und die gewandte Stimme von Alea bieten den Fans und Hörern den gewohnten SaMo-Rock-Klang. Die von Lasterbalk dazu verfassten Texte lassen das Gesamtwerk jedoch in einem ganz anderen Licht erscheinen, als die bisherigen, doch dafür muss man sich das gesamte Album am besten selbst anhören.

Textlich geht es vor allem um die Kritik an unserer heutigen Gesellschaft, wobei sich eben diese harten und schnellen Lieder mit den herzzerreisenden und wehmütigen Balladen perfekt abwechseln. Vertont werden Themen, mit denen einfach jeder etwas anfangen kann und ich bin mir sicher, dass man zu jedem Lied eine persönliche Anekdote erzählen kann.

Die moderne Zeit wird mit Mittelalter Klängen vertont und auseinandergenommen, ein musikalisch höchst interessantes Werk, was komplett gelungen ist!

 Einziger minimaler Kritikpunkt: der englische Song 'My Bonnie Mary'. Ob sich Alea mit seinem schottischen Englisch und diesem Song einen Gefallen getan hat, bleibt offen…

Die Lauschproben Empfehlungen: 'Früher war alles besser', 'Sandmann' und 'Der Kuss'.

An alle bisherigen SaMo Fans: ihr werdet in keinster Weise enttäuscht sein! Für alle Interessierten: kaufen, kaufen, kaufen!

9,5/10

Me Lina






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