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A Touch Of Death

Label: Battlegod Productions (2011)

Nach nun mehr siebenjähriger Releaseabstinenz, nach ihrer letzten EP, melden sich die Herren Jonas, Sverre, Kristian und Dag zurück an der CD-Regalfront um ihren neusten Spross vorzustellen. Jedoch sieben Jahre sind Jahre.

Ihr melodiöses Gerüst ist nach wie vor hervorragend, Midtempoparts gepaart mit Blastparts und alles sehr progressiv angehalten, dazu noch die dadurch transportierte Atmosphäre, getragen von den Gitarren mit ihren Mollchords, aber sobald gefriggelt wird kommt noch eine Prise mehr Intensität zu dem zuvor genannten hinzu. Tiefer Gesang, der einen durch die Kompositionen führt, der Fels in der musikalischen Brandung ist, der Rückhalt, da die Musik sehr wechselhaft und hoch komplex erstrahlt. Schon beim Opener 'No Tomorrow' kann al dies erkennen, ohne eine Motivüberlastung für das Gehör.

Mit 'Memories' gibt es ein Intermzzo aus Instrumenten auf die Ohren um selbige wieder frei zu bekommen, bevor es mit 'Cease To Be' wieder weitergeht wie zuvor, doch dann folgen noch zwei klassische Blackmetal-Stücke, wenn ihr davon noch 'Berserk' anhört, habt ihr einen guten Querschnitt durch das Album und könnt euch für den Kauf entscheiden!

Mein Tipp: Eine klare Kaufempfehlung. Die Jungs gehen neue Wege und die sind sehr gut und spannend anzuhören, innovativ und eigenständig, spannend noch dazu! Die Pommesgabel zum Gruße!

Car Sten






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