Reviews

Severance

Label: Rising Records (2010)

Da haben die jungen Briten mal einiges an Vorschusslorbeeren auf den Weg mitbekommen. Unter 3000 vertraglosen Bands haben sie sich durchgesetzt und anschließend eine umjubelte Tournee mit Thrash-Gesinnungsgenossen gespielt. Sie zitieren hier mit Doublebass Attacken und brachialen Riffs alles, was das Genre zu bieten hat. Die Vocals sind sehr rau und manchmal richtig aggressiv.

Mir fehlt hingegen doch etwas die Eingängigkeit, die bei Thrashmetal immer die Balance zur Härte stellen muss. Aber das ist ein Problem, das Sworn Amongst mit vielen Bands dieser alten Heavy Metal Spielweise teilen. So bleibt mir unterm Strich eher die Alternative lieb, mich bei den Klassikern zu bedienen. Da weiß ich jedenfalls, was ich habe. Und das will mir hier nicht ganz so scheinen. Und da nehme ich die Horden empörter Sworn Against Fans doch in Kauf. Sorry.

Frank Scheuermann






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