Reviews

Pandeamonium

Label: Frontiers Records (2009)

Vor gerade einmal zwölf Monaten wanderte ein Longplayer in die Plattenregale, der zwar in kommerzieller Hinsicht vielleicht nicht gerade zu den Überfliegern des Jahres 2008 gehörte, der aber in musikalischer Hinsicht voll und ganz zu überzeugen wusste. Es handelte sich dabei um das Erstlingswerk "In Shadows Lost From The Brave" der neuen Progressive Metal Formation Saint Deamon.

Nun schlagen die Skandinavier dieser gemischt norwegisch-schwedischen Band zum zweiten Mal zu. Und "Pandeamonium" trägt in sich genügend Qualität und Potential, um dem starken Vorgänger nicht nur das Wasser zu reichen, sondern es sogar noch zu überbieten. In meinen Augen (respektive Ohren) ist dafür vor allem die überaus exquisite Produktion verantwortlich, die den Sound dermaßen satt aus den Boxen quellen lässt, dass man Zimmerpflanzen in Sicherheit bringen muss. Kein Wunder, hat man doch an den Produzenten definitiv nicht gespart! Denn wer Roy Z (Bruce Dickinson, Rob Halford etc.) und Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth) gleichzeitig ins Studio holt, der muss wahrlich Großes vorhaben. Und so ist es denn auch. Für alle True-, Power- und Progressive Metaller ein sicherer Kauftipp!

Frank Scheuermann






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