Reviews

Misanthropic Death Of Madness

Label: Schwarzdorn Production (2009)

Gegründet würde diese Band im Jahre 2003 von den Brüdern HaaN und HansFyrste. Ab da wurden weitere Musiker hinzu geholt, worauf dann auch die Produktion von Demos begann.
Auf Touren mit Taake und Nattefrost machten sich die Herren sogleich auch einen Namen in der Black Metal Gemeinde als geiler Liveact. Somit war klar, dass das Debutalbum nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Here we go…

Die Herren kommen aus Norwegen und was wird vornehmlich in Norwegen gespielt? Richtig: Black Metal aller erster Güte. Treibend, blastig, rotzig anmutender Gesang von HansFyrste. Dazu noch eine Prise Midtempobreaks so wie bei 'Ancient Shadows Revelation'. Eröffnet wird das Album aber mit 'Code Human' - ohne jegliches Intro, total humorlos, sofort bekommt man eine auf die Zwölf verpasst. Man darf aber auch sehr melodische Parts vernehmen, die treibend, zum Bangen annimieren. Harmonie und intersongliche Spannungsbögen sind den Herren keine Fremdworte. Man wird durch die hohe Komplexität der Songs förmlich an die Boxen gebannt. Einen weiteren Song den als Lauschprobe empfehlen würde wäre ‚Finally World Shall Shape’. Aufgrund all dieser erwähnten Attribute wurde Ihnen auch das Prädikat TNBM (true Norwegian Black Metal) verliehen - zu Recht! Ihre frische und Spritzigkeit, die geilen Arrangements ist was diese Band so interessant macht.

Mein Tipp kann daher nur lauten: Für alle Black-Metaller ein muss, für den Rest ist reinhören eine lohnenswerte Sache.

Car Sten






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