Reviews

Gate

Label: Armageddon Music (2006)

Nach zwei Jahren veröffentlichen die Herren nach "Paths" nun ihr zweites Studiolangeisen mit dem weitreichenden Titel "Gate". Beim Erstlingswerk gab es nur zwei Meinungen bei den Kritikern, man mochte es oder nicht. Nun schauen wir einmal was heuer geboten ist...

Nach einem Intro 'Preludium II' geht es gleich los mit einem sauberen und abwechslungsreichen Song 'Beyond The Gate Of Life'. Dieser zeichnet sich durch Tempiwechsel aus, mal Blastbeats, mal Progressiv. Ebenso werden die Songs zweisprachig dargeboten. Mal auf Deutsch, mal auf Englisch. Bei allen ist gleich, dass der progressive Part sich durch das ganze kompositorische Konzept hindurch zieht, eingerahmt von der prägnanten Stimme Olivers. Die Einflechtung von Black Metal typischen Arrangements gehört ebenso dazu wie die eigenen Einflüsse um sich als Band zu etablieren und gleichzeitig abzugrenzen. Bewusst scheint das Fischen in anderen Bereichen zu sein, was zu einer Abwechslung führt die dem Album zu gute kommt. Auffallend ist, dass die Songs eine recht lange Spieldauer haben, was bei manch einem Interpreten doch Bauchweh verursacht, hier jedoch mit Nichten.

Als Anspieltipps würde ich empfehlen: 'Für die Ewigkeit', 'To The Rivers End' oder auch 'Unleashed From Ancient Chains'. Mit diesen Songs bekommt man einen guten Eindruck vom Album und sollte einem die Kaufentscheidung erleichtern.

Mein Tipp: Ein geiles Album, welches auch mal in die Pagan/Viking Schiene kommt, somit die klassischen Linien verschwimmen lässt. Fett, druckvoll und mitreißend. Daumen hoch!

Car Sten






Musicload