Reviews

They Can See In The Dark

Label: Kotumba Records (2007)

Silent Meow kommen, wie so viele Punkbands aus den Staaten, genauer gesagt aus Kalifornien. Doch so einfach ist es auch wieder nicht festzumachen, denn die Sängerin, die gleichzeitig auch die Gründerin der Band ist, kommt aus Deutschland und ist vor geraumer Zeit in die USA ausgewandert. Silvie Pussycat hat zahlreiche Gründe, warum Punkrock wieder ein wichtiger Bestandteil der amerikanischen Kultur werden muss, doch dies ist alles in einem Interview nachzulesen, welches auf der Myspace Seite der Band verlinkt ist. Die Band hat ihre erste Scheibe, eine EP, veröffentlicht und Silvie will ihre Wurzeln nicht vernachlässigen, weswegen die CD nun auch in Deutschland angekommen ist.

Gleich beim ersten Track geht es richtig ordentlich zu Werk. Punkrock tönt aus allen Lautsprechern und im Zentrum befindet sich die süße Stimme von Silvie, welche das Trommelfell umgarnt. Der Opener dreht sich um Vampire, auch wenn man zuerst Katzen vermutet. Musikalisch kann man sehr geringe Einflüsse der Titelmelodie der Serie "Der kleine Vampir" hören, was dem ganzen noch mehr Charme verleiht. Das zweite Stück klingt sehr nach Punkrock mit Rockabilly einflüssen, vor allem angesichts der Gitarren und der Backing Vocals lässt sich dieser Fakt nicht verleugnen. Hier zeigt Silent Meow sein variables Gesicht und unterstreicht seine vielen auf der Homepage genannten Einflüsse. 'Dead Boy' ist der dritte Song auf der EP und schlägt in die gleiche Kerbe wie seine Vorgänger, tanzbar, eingängig und vor allem rockig. Leider ist nach dem vierten Track 'Angel Whore' schon Schluss und die achteinhalb Minuten sind vorbei, die dieser Silberling ausfüllt.

Mehr davon kann man nur sagen, denn Silvie kann singen und das musikalische Songwriting kann sich mehr als sehen lassen. Die EP macht viel Spaß und bringt einen zum Lächeln, Tanzen ist hier inklusive. Unbedingt kaufen!

Winfried Bulach 






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