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Solar Soul

Label: Nuclear Blast (2007)

Nun ist es vollbracht, die neue Scheibe von Samael ist bereit sich den Charts zu stellen. Drei Jahre ist es nun schon her als "Reign Of Light" veröffentlicht wurde und man muss sagen, es hat sich gelohnt. Den Eidgenossen ist es gelungen, was alle Bands erreichen wollen, sich weiter zu entwickeln, ihre Stellung auszubauen. Auch auf dem aktuellen Album wird wieder der Drumcomputer benutzt und wieder wird durch die Umschulung von Xy, vom Schlagzeug zu dem Keyboard, belohnt. Dunkler, kraftvoller und schöner - so kann man das dargebotene grob umschreiben.

Schon der Opener ist eine wahre Pracht, eine Ode für die Ohren. Dunkle Sphären mit dem eigenwilligen Gesang von Vorph, orchestralen Einsatz um die musikalischen als auch emotionalen Dimensionen zu dehnen, geile Riffs und eine äußerst ohrwurmlastige Gesamtsoundstruktur. Dies setzt sich unaufhörlich im weiteren Verlauf fort. Nach 'Solar Soul' folgt 'Promised Land'. Attribute die bei dem zuvor erwähnten Song vergessen wurden finden nun hier ihren Niederschlag. Harte Basslines, schön in das Klangkonzept integriert. Keyboardeinflüsse die sich wirklich hören lassen, dazu wieder aggressive Gesang. Neue Einflüsse sind allenthalben zu spüren und zu hören.

Eine weitere Steigerung wird sehr schwer sein, zumal man spürt, wie sehr sich die Herren in diesem Output zum Einen eingebracht haben, zum Anderen auch wohlfühlen. Als weitere Lauschproben würde ich 'Alliance' oder auch 'Ave!' empfehlen. Wer gerne auf Midtempo-Parts steht und dies der Gradmesser sein soll wird sich ganz schnell in 'Western Ground' verlieben. Mal ganz abgesehen von dem lyrischen Ausmaß der gesamten Platte!

Mein Tipp: Wer schweren, harten, groovigen Metal in Perfektion mag, Atmosphäre und Emotion spüren und hören will, ist mit dieser Platte genau richtig bedient!

Car Sten






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