Reviews

Sublime Cadaveric Decomposition

Label: Osmose Productions (2003)

Hier hab ich ein echt geiles Brett zu gesandt bekommen. Geprügel pur, freundlichstes Geröchel, unendlich schnelle und harte Gitarrenbretter. Somit liegt es in der Natur der Sache, dass kein Titel länger als 2 Minuten geht. Ihr bekommt dafür aber auch 22 Songs auf einem Album geboten, okay die Gesamtspieldauer ist nur 32 Minuten und 10 Sekunden aber dafür bekommt ihr außer nostalgischen Erinnerungen an die gute alte Anfangszeit von Napalm Death, einen Hoffnungsschimmer am Horizont, in dem Sinne, dass ihr nicht immer den Plattenspieler ausgraben müsst, sondern es eine Band gibt die in unserer Zeit ein solch ausgeprägtes Geprügel zelebriert ohne auf Industrial Death-Metal umsteigen zu müssen.

Achtung: Diese CD und diese Band sind nur etwas für Banger mit absolut reiner Deathmetaller Seele. Allen anderen rate ich vom Genuss dieser CD ab. Lediglich eine Einschränkung kann ich machen, wenn ihr nämlich gewillt seid einem anderen Menschen mitzuteilen wie sehr ihn ´gerne´ habt oder um die schon viel zu lange gehende Party ein abruptes Ende zu bereiten.

Überraschenderweise findet sich auch ein Outro auf der CD, ja, richtig gelesen. Ein schönes, immer lauter werdendes Grollen ist aus den Boxen zu vernehmen, gepaart mit einem monotonen Gitarrenspiel und irgendeinem Gekratze, welches zum Ende wieder leiser wird. Bezeichnenderweise ist dieses Outro mit 2 Minuten und 50 Sekunden der längste Song auf dem Album. Ja, die Herren haben eben Sinn für Humor. Mein Tipp: Geiles Brett, bitte mehr!

Carsten Rothe






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