Reviews

Prism

Label: Frontiers Records (2002)

Jeff Scott Soto, der bereits durch Bands wie Talisman, Axel Rudi Pell, Takakra oder Eyes bekannt ist bringt nun nach „Rising Force“ und „Marching Out“ sein drittes Album „Prism“ heraus. Zum ersten Mal kam JSS 1984 durch Yngwie Malmsteen in die Öffentlichkeit.

Das gesamte Album ist geprägt durch die herausragende Ausnahmestimme Jeff Scott Sotos. Mit dem Song ‚Eyes Of Love’ ist ihm ein sehr guter Opener gelungen, der einem auf Anhieb in seinen Bann zieht und Lust auf mehr macht. Trotz des fantastischen Einstiegs in das Album wird die Scheibe nie langweilig und monoton, sondern kann immer wieder aufs Neue begeistern. Die folgenden Songs sind für den Hörer durch einen ausgesprochenen Abwechslungsreichtum gezeichnet. Es folgen langsame, gefühlvolle, ja fast balladenähnliche Stücke zu denen schnelle, bombastische als Gegensatz dienen. Sein Erfolgsrezept sind klassische Hardrock-Elemente, die teilweise einen bluesigen Unterton erhalten haben. Im Duett mit der Rocklegende Glenn Hughes ist Soto mit dem Song ‚I Want To Take You Higher’ ein besonderes Highlight dieses Albums gelungen. Durch die Vielzahl der an dem Projekt beteiligten Musiker, die an allen Instrumenten zum Einsatz kommen erhält das Album eine unglaubliche Eigenständigkeit und Abwechslung.

Für alle Fans des Melodic Hard Rock ist dieser Silberling absolutes Gold wert und unumgänglich. Aber auch alle Anderen sollten die Scheibe nicht links liegen lassen sondern sich durchaus mal die Zeit nehmen reinzuhören. Hier wird wohl niemand enttäuscht.

Eric Schmidt






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