Reviews

So Far So Good (A Record Full Of Pop Tunes)

Label: Eigenproduktion (2003)

Kurz nach der Veröffentlichung der Split-EP „Soliloquy vs. Colourful Grey“ lag auch schon das nächste Päckchen mit dem neuen Album der Frankfurter Band Soliloquy in meinem Briefkasten - danke Jungs, dass ihr wieder an mich gedacht habt, denn „So Far So Good“ hat es mindestens genauso gewaltig in sich, wie seine Vorgänger. Der Vierer zieht auch nach 6 Jahren noch alles alleine durch, kein großer Vertrieb, geschweige denn ein Major-Label, das sich um die lästige Schreibtischarbeit kümmert. Sowohl das Booking, Aufnahme, Cover-Artwork und selbst das verschicken der Promo-CDs übernehmen sie noch komplett selbst. Doch müssten sie das bestimmt längst nicht mehr, Booker melden sich inzwischen bei der Band und auch sonst ist die Resonanz durchweg positiv. Die Zuschauer der Musiksendung „newcomer“ wählten die Band auf das Schlossgrabenfest in Darmstadt, wo sie direkt vor Scycs spielten - ihr bislang größter Auftritt, den sie grandios meisterten.

Nun widme ich mich aber mal dem neuen Album! Der Untertitel „A Record Full Of Pop Tunes“ ist hier natürlich nicht erst gemeint. Die 9 Songs sind alle durchweg in gewohnter Soliloquy-Qualität - mitreißende Gitarrenriffs, eingängige Melodien und Texte in denen der Poet in Sänger Teja zum Vorschein kommt.

Mit ihrem zweiten Album haben Andi, Sebb, Arno und Teja sich mal wieder selbst übertroffen, statt einer Fortsetzung haben sie sich weiterentwickelt und mit Jan Nandzik einen gefunden, dem sie das Mixen und Mastern ruhig weiter überlassen können. „So Far So Good“ ist definitiv besser als der Name verspricht - kaufen!

Verena Kuhn






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