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A Predator's Portrait

Label: Nuclear Blast (2001)

Das mittlerweile dritte Album des schwedischen Sextetts um den Frontmann Björn kommt mit enormen songschreiberischem Fortschritt in Anlehnung an seinen Vorgänger „The Chainheart Machine“ zu seinen Anhängern. Sowohl cleaner Gesang als auch die bekannten aggressiven Songparts zeigen auf diesem Album die Extraklasse des Sängers Björn, der sämtliche Melodien in Eigenregie verfasst hat und damit ein außergewöhnlich gutes Album auf den Markt gebracht hat. Die cleanen Parts (wie z.B. bei ‚Like The Average Stalker’ oder ‚Shadowchild’) schmälern aber keineswegs die Härte, die das Album ausstrahlt und worauf die Band sehr viel Wert gelegt hat. Soilwork sind daher ihrem Stil größtenteils treu geblieben, trotzdem erscheint die Stimmung auf „A Predator´s Portrait“ fast schon etwas melancholisch und so wäre es kein Wunder, wenn Soilwork mit dieser Klassescheibe auch Fans anderer Musikstile ansprechen würde.

Thomas Schmitt