Reviews

Sins Of Omission
Flesh On Your Bones

Label: Earache (2001)

Schweden Death Metal ist ja den meisten Anhängern der Heavy Metal Szene nicht zuletzt nach Bands wie In Flames bekannt, es ist ohne Frage eine Musikrichtung, die auf dem Vormarsch ist. In dieses Genre fallen auch „Sins Of Omission“, die mit ihrem mittlerweile zweiten Longplayer sich einen Namen in der Szene machen dürften. Im Herbst 1996 unter dem Namen „To The Grind“ gegründet ließen sich die Schweden von Bands wie Judas Priest und Crimson Glory in ihrer Musik inspirieren. Nach einer Tour die u.a. von Thyrfing supported wurde und einigen Wechseln im Line-Up änderte man den Bandnamen in „Sins Of Omission“, weil er angeblich besser zur Musik passte. 1998 folgte dann auch gleich mit „The Creation“ ein Album produziert im Studio Fredman (Göteborg) mit neuem Bandnamen und Label (Black Sun). Im Februar 2001 dann enterten die fünf Schweden das Studio ´Underground´ in Västeras um ihre aktuelle Platte „Flesh On Your Bones“ einzuknüppeln. Heraus kam eine tolle Mischung aus melodischem Death Metal und hartem Geknüppel! Der Scheibe erinnert sehr an alte In Flames Zeiten (remember „Lunar Strain“), nur ein klein wenig unreifer im Ganzen. Hartes Drumming, aggressive Gitarrenparts in fast jedem Song und schöne Melodien vereinen sich auf der Scheibe und stellen den markantesten Teil dar. Technische Spielchen gehören auch zu den Waffen der Schweden, Expermintierfreudigkeit kommt auf dem Album keineswegs zu kurz, so hat man sich sogar an Slayers „Angel Of Death“ herangewagt und es durchaus annehmbar gecovert. Auf der Platte stechen aber besonders die Songs 2 und 3 hervor, da dies die beiden melodischsten Lieder sind und am meisten Abwechslung bieten. Ein Instrumental und das Intro lockern die Stimmung beim Durchhören der CD zusätzlich auf und geben dem Hörer kurze Entspannungspausen, bevor ihm wieder die Musik ins Gesicht knallt. Im Grossen und Ganzen ist „Flesh On Your Bones“ eine gute CD, die besonders Freunde der alten „In Flames“ Scheiben ansprechen dürfte, aber leider kein Überhammer auf dem Markt darstellt.

Thomas Schmitt






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