Reviews

Between The Worlds

Label: Massacre Records (2003)

Metalheads, bitte begrüßt den vierten Longplayer von Seventh Avenue, der teutonischen Melodic Metaller, „Between The Worlds“. Geprägt von geilen und schnellen Riffs á la Helloween gepaart mit einem Höchstmaß von Ideen und Innovation aus der eigenen Schublande dröhnt es aus meinen Boxen. Diese Power lässt mich bereits nachdem Intro, bei dem Song ‚A Step Between The Worlds’, den eigens für diese Eventualitäten eingebauten Sicherheitsgurt an meinem Schreibtischstuhl anlegen. Die Herren Langhans (v,g), Gottsleben (g), Stade (b) und Pflüger (d) strotzen förmlich vor Spielfreude und Positivismus. In Brasilien und Japan bereits wohlbekannt schafften sie dieses nicht in Europa, besser gesagt ´amerikanisiert´: At The Old Continent. Der Grund hierfür, das zu kleine brasilianische Label. Diese Zeiten als Insidertipp sind nun endgültig vorbei, da Seventh Avenue bei Massacre unterschrieben haben und nun auch in Europa für dieselbe Furore wie in Japan oder Südamerika sorgen werden. Angesichts dieses soliden Melodic Metal Sounds nebst der Powervocals von Herrn Langhans ist es keine Frage sondern vielmehr eine in der Zukunft liegende Tatsache, derer nur noch die Bestätigung fehlt, dass sie erfolgreich sein werden. Wie heißt es so schön im Beikpackzettel: „Seventh Avenues’s Durchbruch in der alten Welt ist überfällig (...)“, so soll es sein. Wenn ich mich entscheiden muss welche meine Lieblingssongs sind, kann ich nur die ganze Platte angeben, denn diese ist ein geiles Konstrukt. Okay, dann geb ich doch einen oder zwei an: ‚Open Your Mind’ und das Instrumetal Liedchen ‚Storm Li’, das reicht aber. Mein Tipp: Melodic Metalheads, it’s your choice. Do it, now!

Carsten Rothe






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