Reviews

Equilibrium

Label: Metal Heaven (2005)

„Somewhere Into Nowhere“ - so lautet der Bandname in Langform für diese deutsche Formation, die durch den englischen Sänger Jason Marks internationales Flair bekommt. Das Nowhere soll hierbei die Ungewissheit verkörpern, die der Truppe zukünftig noch entgegen steht. Wer des Englischen mächtig ist weiß, dass es dort viele Synonyme für ein Wort geben kann. Ungewissheit passt ganz gut, Nirgendwo passt noch besser. Von Irgendwo nach Nirgendwo. Klingt nicht gerade optimistisch, geschweige denn passend gewählt. Um nicht falsch verstanden zu werden: „Equilibirum” ist kein schlechtes Album. Hier wird solide AOR Hausmannskost geboten. Typische Hintergrundmusik, die man nebenbei laufen lässt. Die Songs sind gefühlvoll, melodisch und gitarrenlastig arrangiert. Frontmann Jason Marks ist ein Vertreter höherer Stimmregionen und lässt zuweilen Erinnerungen an Mark Boals aufkommen. Leider werden oftmals gute Ansätze wie z. B. bei dem starken Intro zu ,One Small Voice’ nicht konsequent weiterverfolgt, sodass der Song dann noch wieder im Mittelmaß abtaucht. Für Lauschproben seien die Ballade ,Walk Away’ sowie ,It’s Forever’ empfohlen.

Solide Scheibe die keine Bäume ausreißt. Auf Grund der starken Konkurrenz in diesem Sektor dürfte der Bandname wohl Programm bleiben.

Oliver Bender






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