Reviews

Soliloquy vs. Colourful Grey Split EP

Label: Eigenproduktion (2002)

Die zwei hessischen Bands Soliloquy und Colourful Grey schließen sich zusammen und veröffentlichen eine Split-CD auf die die Welt gewartet hat. Zwei Bands der extra Klasse steuern je zwei Songs dazu bei und was das bedeutet versuche ich euch nun so gut wie möglich zu beschreiben...
Soliloquy kommen mit ihrem gewohnten Stil aus Alternative-Rock, Pop und Punk der wunderbar ins Ohr geht und keine Wünsche offen lässt. Der Opener ‚Three Questions’ ist eine rockige Nummer, die sowohl chart- als auch szenetauglich ist. Sänger Teja kann seine sanfte bis raue Stimme wunderbar in die Klangmelodien einfügen, auch Gitarren und Schlagzeug setzten genau da ein wo man sie braucht. Mir wird dieses Lied eine ganze Weile nicht aus dem Kopf gehen! Überspringen wir mal den zweiten Song, denn ich will euch die Überraschung ja nicht ganz vorwegnehmen, und gehen weiter zum ersten Colourful Grey Song. Die Frankfurter Indie-Rocker mit der einmaligen Stimme von Philipp Lemhöfers im Gepäck stehen Soliloquy in nichts nach. Obwohl sie erst seit Anfang 2001 in dieser Konstellation zusammenspielen, klingt ihre Musik unheimlich ausgeglichen. ‚Underwater’ heißt ihr erster Beitrag zu dieser Split-EP und nun kann ich getrost sagen, dass diese CD mit Sicherheit keine Schwächen aufweist. Der Song ist eigenständig, was bei so jungen Bands selten der Fall ist, zwar ebenfalls mit sehr eingängigen Melodien, aber mit ’ner ordentlichen Portion Rock!

Ich kann euch nur eins sagen - kauft euch diese CD! Solche Bands müssen unterstützt werden, sonst enden wir alle mal mit einem ganzen CD-Regal voller Avril Lavigne und Crazy Town.

Verena Kuhn






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