Reviews

Defiance

Label: Rocksector Records (2018)

Das vierte Album dieser gestandenen Musikertruppe mit 3/4 Blaze Bailey und ¼ Iced Earth Anteilen, mit ihrer Hometown Manchster. Wie schon vorher gibt es keine Wir-erfinden-den-NWoBHM-neu-Allüren, sondern einfach nur guten, geerdeten, ehrlichen, frischen British Heavy Fucking Metal. Mit 12 Nummern die die verschiedenen Spielarten aufzeigen, von Midtempo-Stampfern über progressivere Stücke hin zu den straighten Nummern, aber immer mit geilen Gitarren und sehr eingängigen Backing-Vocals, die zum Mitsingen förmlich zwingen.

Lauschproben? Kein Problem, es gibt 12 Songs auf die Ohren die so richtig knallen, da einen heraus zu picken ist echt eine harte Nummer, bringt einfach viel Zeit mit, wenn ihr euren CD-Dealer besucht. Denn zu diesem Album gibt es noch eine Doppel-CD-Ausgabe, auf der zweiten CD finden sich dann auch nochmal acht weitere Songs, mal im Akustikgewand oder diverse andere, bekannte Songs als Live-Aufnahmen.
Zum Testen würde ich euch gerne den Titeltrack ‚Defiance‘ ins Ohren legen wollen, der mit geilen Soli, Midtempo-Section, äußerst harmonischen Vocals und straighter Vorgehensweise bei den Verses hervor sticht. Weiterhin möchte ich euch noch ‚Never be the Same‘ empfehlen, einer der Speed-Songs, der durch seine treibende Art bei den Vocals besticht, bevor dann immer wieder der Turbo gezündet wird. Dann noch ‚Midnight Screams‘ und ‚Eclipse‘ oben drauf, dann solltet ihr einen schönen kurzen Überblick über das Album haben …
 
Mein Tipp: Ein sehr schönes Stück britisches Handwerks-Stück, hand-made by professionals. Die Jungs wissen was sie machen und das hört man bei jeder Nummer, da gibt es keine Ausfälle, wenn es scheitern sollte, dann nur ein eurem eigenen Geschmack, die Jungs bieten soliden, guten, frischen British Heavy Metal – wie angekündigt, ein geiles Album, welches durch seine Schlichtheit besticht oder gerade deswegen? Wer weiß… Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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