Reviews

Shifting.negative

Label: Agonia Records (2017)

Das nächste Album der Miterfinder des Industrial Metals steht an die Fangemeinde zu verzücken. Die Jungs aus Italien um ihr Mastermind Fabban zeigen nochmal deutlich was eine Hake ist. Mit allem was die Technik zu bieten hat ausgestattet legt diese Truppe wieder los. Eingängige Vocals, gut verständlich, ohne Screams und Shouts, punktiert vorgetragen ohne Hektik immer untermalt mit der Musik. Stellenweise könnte man von Friedhofstechnoeinflüssen sprechen. Fast jede denkbare und undenkbare Melange wird arrangiert, das Technische vollausgeschöpft …
 
Beim Opener wird schon mal gleich aufgezeigt wohin die Reise geht, ‚Unpleasantness‘ zeigt wie es sein könnte. Wohin gegen ‚Precarious‘ von seiner dunklen Atmosphäre lebt, düster, bedrohlich ohne konkret werden zu wollen. Wieder die Vocals die einen durch den Song begleiten oder geleiten. Die Geschichte wird erzählt, während musikalisch alles seine Position einnimmt um gemeinsam die Klimax zu erreichen. Was die Metalheads wohl sehr erfreuen dürfte ist der mit klassischen Stromgitarren versehene Song ‚Decadence in a nutshell‘, der klassischste Song auf dem ganzen, der auch mit den Extremen spielt, mal als Intermezzo Blastattacke, Vocals die mal nachbehandelt wurden um in die Richtung Screams zu reichen. In der Digipack Ausgabe gibt es insgesamt 12 Songs auf die Ohren, die so ziemlich alles ausschöpfen, was Industrial zu bieten hat …
 
Mein Tipp: Dieses Album ist keine leichte Kost, man konsequent prüfen und sich durchhören ob diese Metal-Art das Richtige ist für einen oder nicht. Drum prüfe wer sich ewig bindet, könnte man sagen. Ein sehr spezielles Album, für ganz spezielle Metalheads! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
7,5/10
 
Car Sten






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